Kommunalwirtschaften profitieren von von einer verbesserten Produktivität bei gleichzeitiger Senkung der Kosten. Auch die einhaltung der Emissionen sind wichtige Bereiche für Modernisierungen.

Die Verwendung fossiler Brennstoffe wie beispielsweise Anthrazit, Mineralkohle und Braunkohle in Wärmekraftwerken und Kesselhäusern ist zwar effizient, sie verursacht aber auch hohe Kosten durch ihre Gewinnung sowie den Transport. Von der emens hohen CO2-Emission ganz zu schweigen.

Durch Pyrolyse gewonnene Biokohle – Verarbeitung von Biomasse bei hoher Temperatur ohne zuführung von Sauerstoff – als Alternative zu fossilen Brennstoffen mit einem vergleichbaren Heizwert hat viele Vorteile:

  • Beinhaltet deutlich weniger giftiger Inhaltsstoffe (Schwefel, Quecksilber, Kadmium usw.)
  • Hohe Effizienz beim Verbrennvorgang
  • Hohe Energiedichte – hierdurch werden die Transportkosten reduziert, da auch weniger Lagerplatz erforderlich ist
  • Biokohle erfordert aufgrund ihrer hohen natürlichen feuchtigkeitsabweisenden Struktur keine besonderen Anpassungen bestehender Lagerplätze
  • Die Pyrolyse ist deutlich umweltfreundlicher und kompakter, als ein Steinbruch
  • Nutzung der bei der Herstellung erzeugten Energie

Der Hauptvorteil ist jedoch, dass Kommunalbehörden mithilfe von SPSC-Retorten die Biokohle selbst produzieren können, wodurch das Problem der Brennstoff- und Abfallverarbeitung gelöst wird. Denn die Rohstoffe für die Biokohleproduktion sind Biomasse und Abfall. Dazu zählen:

  • Cellulosematerialien wie Papier, Pappe, Holzabfälle sowie minderwertiges Holz
  • Schlamm aus Abwasser aus Siedlungen und von Industriebetrieben
  • Abfälle aus der Viehzucht und gewerblichen Betrieben

Neben der Verwendung von Biokohle als Brennstoff, kann sie als technisches Sorptionsmittel für die Filterung von Abwasser, Gasen und ähnlichem dienen.

Die Qualität des natürlichen Wassers – der Hauptquelle der öffentlichen Wasserversorgung – wird unter anderem durch Industrie, Energie- und Landwirtschaft sowie Kommunalbehörden beeinflusst.  So gelangt jährlich eine große Menge von Schadstoffen in Wasserquellen, darunter  Schwermetalle, Stickstoff, Phosphor, Öl, verschiedene organische Substanzen und Bakterien.

Die Vorteile der Wasseraufbereitung mit Aktivkohle sind:

  • Effektive Entfernung verschiedener Arten von Verunreinigungen
  • Aktivkohlefilter sind zuverlässig und langlebig. Die Lebensdauer der Kohle kann bis zu 3 Jahre betragen. Bei Verwendung der vorläufigen Ozonierung erhöht sich die Lebensdauer auf 5 bis zu 10 Jahre
  • Absolute Reinheiöt, keine Sekundärverschmutzung
  • Skalierung des Herstellungsprozesses

Neben der Wasseraufbereitung, werden Kohlefilter zum Schutz der Luft vor Verschmutzung eingesetzt, da Aktivkohle sowohl polare als auch unpolare Moleküle absorbeirt knn und damit eines der wenigen Sorptionsmittel ist, die zum Arbeiten mit Gas – unabhängig von dessen Agregatzustand – geeignet ist.

Biokohle wird so zu einem Bindeglied in der Interaktion zwischen den einzelnen Sektoren der Kommunalbehörden, darunter Energie- und Abfallwirtschaft sowie die Wasseraufbereitung. Sie vereint die gesamten technische und landwirtschaftliche Industrie und deckt ebenso den Umweltschutz ab.

 

 

SPSC Produkte und Lösungen

Retorten für Biokohle Produktion

Biokohle der Premium-Klasse

Industrieanlagen zur Herstellung von Biokohle

Einsatzbereiche der Biokohle

Tierhaltung

Verwendung der Biokohle als Futtermittelzusatz

Bodenverbesserung

Verwendung von Biokohle als Naturdünger und Regulator

Kommunalwirtschaft

Produktion von Biokohle für den Eigenbedarf der Kommunalwirtschaften

Premium-Grill

Verwendung lokal hergestellter Premium-Grillkohle dezimiert die Importe von Regenwald-Grillkohle

Industrie

Verwendung von Biokohle in der Metallurgie und weiteren Industriebereichen